Vereinte Kräfte für einen zügigen Neubau
Die 1967 erbaute Rheinbrücke Bonn-Nord (Friedrich-Ebert-Brücke) musste am 3. Juni 2026 gesperrt werden, nachdem Untersuchungen strukturelle Schäden am Tragwerk ergeben hatten. Sie ist eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen der Region Bonn/Rhein-Sieg. Der Brückenzug Bonner Nordbrücke besteht aus der linksrheinischen Vorlandbrücke (ca. 660 m), der Strombrücke (ca. 520 m) und der rechtsrheinischen Vorlandbrücke (ca. 110 m).
Nun waren Kraft und Schnelligkeit gefordert, um mit dem 1. Abbruchabschnitt des 660 m langen Teilbauwerks ein deutliches Zeichen für den zügigen Start zum Ersatzneubau der linksrheinischen Vorlandbrücke in Bonn zu setzen und dann die wichtige Verkehrsader rasch wieder freigeben zu können.
Über das Wochenende vom 6. bis zum 11. August begleiteten unsere Kollegen als Bauüberwacher den ersten Abschnitt der Abbrucharbeiten unter Vollsperrung in Tag- und Nachtschicht im Auftrag der Autobahn GmbH Rheinland. Insgesamt 1.700 m² Asphalt waren davor schon abgefräst worden. In der Sperrpause wurden dann 2.100 m³ Beton im Kreuzungsbereich der Graurheindorfer Straße termingerecht abgebrochen und abgeräumt, so dass unser Kollege von der EHS Mobilität und Verkehrssicherung GmbH die Verkehrsumleitungen am Dienstag früh morgens wieder frei geben konnte.
Die Vorlandbrücke der Rheinbrücke Bonn-Nord umfasst gemeinsam mit den angrenzenden Rampenbauwerken eine Brückenfläche von über 25.000 Quadratmetern. Die kompletten Abbrucharbeiten sollen Ende November beendet sein, damit zeitnah mit dem Ersatzneubau der linksrheinischen Vorlandbrücke begonnen werden kann.
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