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Rader Hochbrücke

1.250 Tonnen präzise eingehoben:

Neuer Fortschritt beim Ersatzneubau der Rader Hochbrücke

Die Arbeiten am Ersatzneubau der Rader Hochbrücke haben Mitte Juli einen weiteren bedeutenden Meilenstein erreicht: In der Nacht vom 15. auf den 16. Juli 2026 wurde das noch fehlende Mittelteil des neuen Brückenüberbaus erfolgreich in seine endgültige Position eingehoben. Damit ist der Überbau der neuen Brücke nun geschlossen.

Die Rader Hochbrücke östlich von Rendsburg führt die A7 über den Nord-Ostsee-Kanal und die Borgstedter Enge. Das rund 1,5 Kilometer lange Bauwerk, das 1972 für den Verkehr freigegeben wurde, ist eine zentrale Verbindung für den Verkehr von und nach Dänemark und Skandinavien. 

Der nun eingehobene Brückenabschnitt ist rund 118 Meter lang und wiegt etwa 1.250 Tonnen. Am 14. Juli 2026 wurde das Stahlbauteil im Hafen Rendsburg auf einen Ponton verladen. Während einer weiteren Sperrpause des Nord-Ostsee-Kanals erfolgten anschließend der Transport zur Einbaustelle sowie der präzise Einhub. Dieser Montagevorgang zählt zu den technisch anspruchsvollsten und zugleich sichtbarsten Bauabschnitten des Gesamtprojekts.

Der Ersatzneubau der Rader Hochbrücke gehört zu den wichtigsten Infrastrukturvorhaben in Schleswig-Holstein. Neben dem Brückenneubau umfasst die Maßnahme auch den Ausbau der A7 auf rund 5,5 Kilometern sowie die Anpassung weiterer Ingenieurbauwerke entlang der Strecke. Bis zur Fertigstellung Ende dieses Jahres stehen noch zahlreiche Arbeiten an. Das Gesamtprojekt hat ein Volumen von rund 800 Millionen Euro.
 
EHS beratende Ingenieure für Bauwesen GmbH unterstützt die Umsetzung mit Leistungen der Projekt- und Bauoberleitung, der örtlichen Bauüberwachung sowie weiteren besonderen Leistungen. Wir freuen uns, dieses wichtige Vorhaben gemeinsam mit allen Projektbeteiligten weiter erfolgreich zu begleiten.
 
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Bilder mit freundlicher Genehmigung der DEGES

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