
Talbrücke Angerbach
Entwurf, Genehmigungsstatik und Ausschreibung für eine weitgespannte semiintegrale Verbundbrücke
Im Neubauabschnitt der A 44 zwischen Ratingen und Velbert quert die Angerbachtalbrücke das tief eingeschnittene Tal des Angerbachs mit einer Bahnlinie sowie einer Verbindungsstraße. Die semiintegrale, fünffeldrige Stahlverbundhohlkastenbrücke hat eine Gesamtlänge von 384 Metern und eine maximale Einzelstützweite von 86 Metern .
Der Überbau ist über V-förmige auf den Pfeilerschaft mit Spanngliedern gespannte Pfeilerköpfe mit den Stahlbetonpfeilern verbunden. Der Stahlquerschnitt wurde im Taktschieben eingeschoben. Die umweltfachlichen Anforderungen aus der Planfeststellung führten auf Grund von Tabuzonen und einem eingeschränkten Baufeld zu erhöhten Anforderungen an die Baulogistikplanung.
Die Planung umfasste ergänzend u. a. Hangsicherungsmaßnahmen, Verbauten im beschränkten Baufeld, Standsicherheitsuntersuchungen für die wassertechnischen Beckenanlagen, ein Baulogistikkonzept für die Zugänglichkeit im Steilhang sowie Spritzschutzwände auf der Brücke.
Bauherr
DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH


