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Feuer- und Rettungswache Wolfsburg

Neubau einer der modernsten Feuerwachen Deutschlands

Die Hauptwache der Berufsfeuerwehr Wolfsburg ist mit ihrer Fertigstellung im Jahr 2026 eine der modernsten Feuerwachen Deutschlands. Die Gesamtkosten für dieses Projekt belaufen sich auf mehr als 100 Mio. Euro, die von der Stadt Wolfsburg investiert werden. Der Neubau entsteht in direkter Nachbarschaft der alten Feuerwache von 1956 und ersetzt diese vollständig.

Der Neubau mit einer Grundfläche von ca. 18.000 m² besteht aus zwei Gebäudeteilen, einem Hauptgebäude mit E-förmigem Grundriss und bis zu vier Obergeschossen sowie einem I-förmigen Werkstattriegel, der über Verbindungsbrücken erschlossen wird. Die Grundrissabmessungen betragen ca. 150 x 50 m beim Hauptgebäude sowie 150 x 18 m beim I-förmigen Bauteil.

Das Hauptgebäude beinhaltet mehrere Fahrzeughallen, die Leitstelle sowie Foyer und Verwaltungsbereiche. Der Werkstattriegel beinhaltet diverse Werkstätten sowie zwei Parkgeschosse. Das Gebäude wird mit einer Stahlbetonfertigteilfassade in den unteren sowie einer Metallfassade in den oberen Geschossen versehen. Auf den begrünten Dächern befinden sich PV-Paneele, die zu einer Reduktion des Energiebedarfs beitragen.

Die Tragstruktur wird vollständig in Stahlbeton errichtet und aufgrund der Komplexität des Lastabtrags als 3D-Gesamtmodell berechnet. Ergänzende Untersuchungen zu Auswirkungen von Zwangsbeanspruchungen ermöglichen eine fugenlose Bauweise in Längsrichtung. Die Gründung erfolgt zum Teil über eine tragende Bodenplatte, im Bereich der Fahrzeughallen über Streifen- und Einzelfundamente.

ehs-punkt

Bauherr

Stadt Wolfsburg
Geschäftsbereich Hochbau

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

EHS aktiv in der Forschung

Forschung und Innovation sind wichtige Bestandteile unserer Arbeit. Deshalb engagiert sich EHS aktiv in verschiedenen Forschungsvorhaben. Durch die Mitwirkung in projektbegleitenden Ausschüssen bringen wir unsere langjährige Erfahrung aus der Praxis in die Entwicklung neuer Erkenntnisse und Bemessungsansätze ein.
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Rückbau Bonner Vorlandbrücke

Die 1967 erbaute Rheinbrücke Bonn-Nord (Friedrich-Ebert-Brücke) musste am 3. Juni 2026 gesperrt werden, nachdem Untersuchungen strukturelle Schäden am Tragwerk ergeben hatten. Sie ist eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen der Region Bonn/Rhein-Sieg. Der Brückenzug Bonner Nordbrücke besteht aus der linksrheinischen Vorlandbrücke (ca. 660 m), der Strombrücke (ca. 520 m) und der rechtsrheinischen Vorlandbrücke (ca. 110 m).
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Rader Hochbrücke

Die Arbeiten am Ersatzneubau der Rader Hochbrücke haben Mitte Juli einen weiteren bedeutenden Meilenstein erreicht: In der Nacht vom 15. auf den 16. Juli 2026 wurde das noch fehlende Mittelteil des neuen Brückenüberbaus erfolgreich in seine endgültige Position eingehoben. Damit ist der Überbau der neuen Brücke nun geschlossen.
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