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Burg Hohenzollern – Instandsetzung Bastionsmauer und Neubau Aufzug

Sanierung des Festungskranzes mit barrierearmer Erschließungslösung

Die Burg Hohenzollern zählt zu den bedeutendsten kulturhistorischen Bauwerken Baden-Württembergs und wird jährlich Ziel von über 300.000 Besuchern. Aufgrund von Alterung, Witterungseinflüssen und konstruktiven Schäden wurde der Festungskranz mit seiner Bastionsmauer seit 2019 abschnittsweise instand gesetzt. Im Zuge der Sanierung wurden Mauerschäden behoben und die Erdbebensicherheit der Gesamtanlage durch Erdnägel und ergänzende Sicherungsmaßnahmen deutlich verbessert. Die Arbeiten erfolgten unter denkmalpflegerischen Anforderungen und in enger Abstimmung mit Fachbehörden und Fördermittelgebern.

Parallel entstand ein freistehender Aufzugsanbau mit Sockelbauwerk im Bereich der Schnarrwachtbastei, der zunächst als Lastenaufzug diente und anschließend zum Personenaufzug umgebaut wurde. Dadurch konnte die barrierearme Erschließung der oberen Ebenen der Burg deutlich verbessert werden. Die Anbindung an das Festungsterrain erfolgte über einen Stahlbetonsteg, dessen Gestaltung sich sensibel in die historische Umgebung einfügte. Die Kombination aus Erhalt der historischen Substanz und zeitgemäßer Barriereverbesserung steigerte langfristig den Besucherkomfort und die Betriebssicherheit.

Die Maßnahme wird in mehreren Bauabschnitten mit einem Gesamtvolumen von rund 17 Millionen Euro umgesetzt. Die Arbeiten wurden auf Grund von Finanzierungsproblemen 2023 eingestellt. Die bis dahin entstandenen ertüchtigten Mauerwerksabschnitte sowie die tragenden Bauteile des Aufzuganbaus und des Sockels berücksichtigten die hohen Anforderungen des exponierten Standorts. 

ehs-punkt

Bauherr
Burg Hohenzollern GbR

Leistungen
EHS begleitete als Generalplaner, inklusive der Bauoberleitung und Bauüberwachung die Baumaßnahmen zwischen 2018 und 2023 im laufenden Betrieb mit komplexer Baustellenlogistik.

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