Getreidesilo Neuss

Planung eines Getreidesilos

Höchstes Gebäude der Stadt Neuss am Rhein in Gleitbauweise errichtet

Auf dem Betriebsgelände der Plangemühle in Neuss am Rhein wurde ein neues Getreidesilo gebaut. Mit einer Höhe von 80 m ist es nunmehr das höchste Gebäude der Stadt. 

Errichtet wurde das Silo in Gleitbauweise. Bei dieser Bauweise wird die Schalung kontinuierlich nach oben geschoben und der Beton durchgehend im 24-Stunden-Betrieb eingebracht. Diese Bauweise bietet große Kosten- und Zeitvorteile, stellt aber auch hohe Ansprüche an die Planung und den Baubetrieb. EHS übernahm in diesem Projekt die Planung und die Beratung des Bauherrn in bautechnologischer Hinsicht.

ehs-punkt

Bauherr

Plange GmbH

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
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Neue Damaschkebrücke für den Verkehr freigegeben

Die neue Brücke überspannt mit 125 Metern Länge die Fulda in Kassel und übernimmt eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen Messehallen und Naherholungsgebiet Buga auf der östlichen Seite und dem westlichen Stadtgebiet.
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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Feuer- und Rettungswache Wolfsburg

Feuer- und Rettungswache Wolfsburg

Neubau einer der modernsten Feuerwachen Deutschlands

Die Hauptwache der Berufsfeuerwehr Wolfsburg ist mit ihrer Fertigstellung im Jahr 2026 eine der modernsten Feuerwachen Deutschlands. Die Gesamtkosten für dieses Projekt belaufen sich auf mehr als 100 Mio. Euro, die von der Stadt Wolfsburg investiert werden. Der Neubau entsteht in direkter Nachbarschaft der alten Feuerwache von 1956 und ersetzt diese vollständig.

Der Neubau mit einer Grundfläche von ca. 18.000 m² besteht aus zwei Gebäudeteilen, einem Hauptgebäude mit E-förmigem Grundriss und bis zu vier Obergeschossen sowie einem I-förmigen Werkstattriegel, der über Verbindungsbrücken erschlossen wird. Die Grundrissabmessungen betragen ca. 150 x 50 m beim Hauptgebäude sowie 150 x 18 m beim I-förmigen Bauteil.

Das Hauptgebäude beinhaltet mehrere Fahrzeughallen, die Leitstelle sowie Foyer und Verwaltungsbereiche. Der Werkstattriegel beinhaltet diverse Werkstätten sowie zwei Parkgeschosse. Das Gebäude wird mit einer Stahlbetonfertigteilfassade in den unteren sowie einer Metallfassade in den oberen Geschossen versehen. Auf den begrünten Dächern befinden sich PV-Paneele, die zu einer Reduktion des Energiebedarfs beitragen.

Die Tragstruktur wird vollständig in Stahlbeton errichtet und aufgrund der Komplexität des Lastabtrags als 3D-Gesamtmodell berechnet. Ergänzende Untersuchungen zu Auswirkungen von Zwangsbeanspruchungen ermöglichen eine fugenlose Bauweise in Längsrichtung. Die Gründung erfolgt zum Teil über eine tragende Bodenplatte, im Bereich der Fahrzeughallen über Streifen- und Einzelfundamente.

ehs-punkt

Bauherr

Stadt Wolfsburg
Geschäftsbereich Hochbau

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Burg Hohenzollern

Burg Hohenzollern – Instandsetzung Bastionsmauer und Neubau Aufzug

Burg Hohenzollern – Instandsetzung Bastionsmauer und Neubau Aufzug

Sanierung des Festungskranzes mit barrierearmer Erschließungslösung

Die Burg Hohenzollern zählt zu den bedeutendsten kulturhistorischen Bauwerken Baden-Württembergs und wird jährlich Ziel von über 300.000 Besuchern. Aufgrund von Alterung, Witterungseinflüssen und konstruktiven Schäden wurde der Festungskranz mit seiner Bastionsmauer seit 2019 abschnittsweise instand gesetzt. Im Zuge der Sanierung wurden Mauerschäden behoben und die Erdbebensicherheit der Gesamtanlage durch Erdnägel und ergänzende Sicherungsmaßnahmen deutlich verbessert. Die Arbeiten erfolgten unter denkmalpflegerischen Anforderungen und in enger Abstimmung mit Fachbehörden und Fördermittelgebern.

Parallel entstand ein freistehender Aufzugsanbau mit Sockelbauwerk im Bereich der Schnarrwachtbastei, der zunächst als Lastenaufzug diente und anschließend zum Personenaufzug umgebaut wurde. Dadurch konnte die barrierearme Erschließung der oberen Ebenen der Burg deutlich verbessert werden. Die Anbindung an das Festungsterrain erfolgte über einen Stahlbetonsteg, dessen Gestaltung sich sensibel in die historische Umgebung einfügte. Die Kombination aus Erhalt der historischen Substanz und zeitgemäßer Barriereverbesserung steigerte langfristig den Besucherkomfort und die Betriebssicherheit.

Die Maßnahme wird in mehreren Bauabschnitten mit einem Gesamtvolumen von rund 17 Millionen Euro umgesetzt. Die Arbeiten wurden auf Grund von Finanzierungsproblemen 2023 eingestellt. Die bis dahin entstandenen ertüchtigten Mauerwerksabschnitte sowie die tragenden Bauteile des Aufzuganbaus und des Sockels berücksichtigten die hohen Anforderungen des exponierten Standorts. 

ehs-punkt

Bauherr
Burg Hohenzollern GbR

Leistungen
EHS begleitete als Generalplaner, inklusive der Bauoberleitung und Bauüberwachung die Baumaßnahmen zwischen 2018 und 2023 im laufenden Betrieb mit komplexer Baustellenlogistik.

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