Talbrücke Innerste

Innerstetalbrücke

Abbruch und Neubau der Brücke über die Innerste im Zuge der A 7 bei Hildesheim

Objekt- und Tragwerksplanung des Ersatzneubaus der Brücke über das Tal der Innerste im Zuge der Bundesautobahn A 7 südlich von Hildesheim. Eine durch EHS durchgeführte Nachrechnung der bestehenden Brücke über die Innerste hat erhebliche Defizite aufgezeigt, die einen Ersatzneubau der Brücke erforderlich machten. Die A 7 ist aktuell südlich von Hildesheim noch zweispurig ausgebaut, jedoch ist eine Erweiterung auf drei Spuren in Planung. Der Ersatzneubau wurde bereits für diesen Autobahnausbau ausgelegt.  In Fahrtrichtung Süden wird zudem die Einfädelungsspur der Anschlussstelle Salzgitter/Derneburg auf die neue Brücke geführt.

Die Innerstetalbrücke ist als dreifeldrige, semiintegrale Spannbetonbrücke konzipiert. Die schlanken Stützen beidseits der Innerste gehen mit Vouten am Kopf in den Überbau über. Der Querschnitt wurde als zweistegige Plattenbalkenkonstruktion entworfen. Neben den Planungen für den Neubau wurden auch die Planungen der Mittellängsverbauten, Spundwandkästen für die Pfeilerbaugruben und die Abbruchplanung durchgeführt. Hierfür kam ein kombiniertes Abbruch- und Traggerüst mit verschiedenen Querverschubzuständen der weitgespannten Rüstträger im Mittelfeld zum Einsatz.

Die Brücke befindet sich im schützenswerten Naturraum der Innerste (EU-Vogelschutzgebiet). Für den Bau über den Fluss mussten entsprechende Bautabuzonen in der Planung berücksichtigt werden.

ehs-punkt

Bauherr:
Niedersächsische
Landesbehörde
für Straßenbau und Verkehr
Hannover

Leistungen:
Objektplanung
Tragwerksplanung

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
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Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir freuen uns alle auf eine besinnliche Weihnachtszeit. Wir blicken auch zurück und erinnern uns an gemeinsame Erlebnisse.
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Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
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Personenüberführung Leipzig Connewitz

Personenüberführung Connewitz

Erweiterung der Personenüberführung Leipzig Connewitz

Im Bereich der Verkehrsstation Leipzig Connewitz wird eine bestehende Personenüberführung erweitert, sodass die S-Bahn-Station direkt mit der Endstelle der Stadtbahn verbunden wird. Darüber hinaus erhalten die beiden Stadtteile Lössnig und Connewitz durch die Erweiterung der Personenüberführung eine direkte Verbindung, welche durch die Bahnstrecke bisher unterbrochen war.

Die Erweiterung der Personenüberführung wird als barrierefreies BIM-Projekt geplant und erhält am Brückenanfang einen barrierefreien Zugang. Dieser Zugang grenzt unmittelbar an die Stadtbahnwendeschleife an. Im Bereich der Verkehrsstation sowie auf dem neu geplanten Vorplatz werden Fahrradabstellplätze eingerichtet. Der Vorplatz wird mit Sitzstufen gestaltet, um ein angenehmes Aufenthaltsklima zu schaffen.

EHS ist als Generalplaner für die Objekt-, Tragwerks- sowie 50-Hz-Planung verantwortlich. Zusätzlich wurde eine umfangreiche Erdungsplanung erstellt. Die Erweiterung wurde unter der Prämisse eines einheitlichen Erscheinungsbildes sowohl der bestehenden Personenüberführung als auch der geplanten Erweiterung konzipiert. Insbesondere die größeren Spannweiten des Überbaus und die im Grundriss abgewickelte Bauweise stellten hierbei wesentliche Herausforderungen des Projektes dar.

ehs-punkt

Bauherr:
DB InfraGO AG
Geschäftsbereich Personenbahnhöfe

Leistungen:
BIM Planungsleistungen
Objektplanung
Tragwerksplanung
technische Ausrüstung
Entwurfsvermessung

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Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
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Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
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Hochmoselbrücke

Hochmoselbruecke EHS

Hochmoselbrücke

Der neue Hochmoselübergang überführt auf einer Länge von 1.700 Metern die vierstreifige B 50 über das tief eingeschnittene Moseltal. Mit einer Höhe von 160 Metern über Grund und Einzelstützweiten bis 209,5 Metern befindet sich die Hochmoselbrücke im Grenzbereich der Brückenbaunormen. Geologisch anspruchsvoll ist die Brücke am Westufer der Mosel in einem rutschgefährdeten Steilhang tief gegründet. 

Die schlanken Pfeiler erfahren neben hohen Windbeanspruchungen auch eine Anregung durch wirbelerregte Querschwingungen, die in der Bauphase maßgebend wurden und über in Windkanalversuchen optimierte Spoiler in Form von Gerüstkuben vermieden werden konnten. Die Planung der hohen Pfeiler erfolgte an einem mit dem Planungsbüro des Überbaus zusammen entwickelten Gesamtmodell, in dem mit nichtlinearen Methoden die Steifigkeiten und die Verteilung der Horizontalkräfte sowie die Effekte aus Theorie II. Ordnung für die Einzelbemessung der Pfeiler ermittelt wurden. 

Im Steilhang waren umfangreiche Baugrubensicherungen zur Stabilisierung zu planen, in denen die Pfeiler mit Pfahllängen von bis zu 50 Metern Länge gegründet wurden.

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Bauherr

Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz

Planung im Auftrag der Porr GmbH & Co. KGaA Ingenieurbau ZNL Berlin

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Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
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Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
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Hallendach Hbf Dresden

Hallendach Hauptbahnhof Dresden

Erneuerung Membrandach und Verstärkung Bestandskonstruktion

Das bestehende Membrandach des Hauptbahnhofes in Dresden wies eine Vielzahl von Schäden auf, so dass es ersetzt werden musste. Der Austausch des gesamten Membrandaches des Hauptbahnhofs erfolgte unter laufendem Betrieb in einer anspruchsvollen innerstädtischen Lage, die sowohl technisches Geschick als auch urbane Sensibilität erforderte. Die Planung umfasste nicht nur die Baustellenlogistik und Umleitungen, sondern auch die sorgfältige Koordination der erforderlichen Sperrpausen, um den Betrieb des Bahnhofs so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.

Zusätzliche Bauelemente wurden im Dach eingebaut, wobei der Bestand nachgerechnet wurde, um die strukturelle Integrität zu gewährleisten. Der Bau erfolgte in mehreren sorgfältig geplanten Bauabschnitten, um eine reibungslose und effiziente Umsetzung zu ermöglichen. Im Dachtragwerk wurden innovative, drehbar gelagerte Stahlglaskonstruktionen entwickelt, sogenannte Skylights, die dazu dienen, den Abtrag von Schnee- und Eislasten zu optimieren. Ein durchdachtes Konzept für den Einsatz von Kränen zum Transport der großen Lasten der Skylights ins Dachtragwerk wurde ebenfalls entwickelt, um die Sicherheit und Effizienz während des Bauprozesses zu maximieren.

Das gesamte Projekt wurde als BIM-Projekt (Building Information Modeling) geplant. Ausgehend von einer Bestandsvermessung wurde der Bahnhof und Teile des Umfeldes dreidimensional dargestellt. In diesem Modell erfolgten alle weiteren Planungen, was eine hohe Genauigkeit und Integration aller baulichen Aspekte garantiert.. Die Planung berücksichtigt die wesentlichen Aspekte von Lean Construction, um Ressourceneffizienz und optimale Arbeitsabläufe zu gewährleisten.

Durch diese umfassende Herangehensweise wurde sichergestellt, dass der Austausch des Membrandaches des Hauptbahnhofs Dresden nicht nur den aktuellen Anforderungen entspricht, sondern auch zukunftsweisend ist und zur Verbesserung der Infrastruktur und des Reisekomforts beiträgt.

ehs-punkt

Bauherr:
DB-InfraGO AG
Geschäftsbereich Personenbahnhöfe
Regionalbereich Südost

Leistungen:
Objektplanung
Tragwerksplanung
Technische Ausrüstung
Windgutachten
Taubenvergrämung
Bestandsnachrechnung
Detailvermessung
Sperrmanagement
Verkehrsplanung
Baustellenlogistik

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Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
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Sanierung des Engelbergbasistunnels

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Talbrücke Eisern

Talbruecke Eisern - Baustelle

A 45 Talbrücke Eisern

Ersatzneubau der Talbrücke Eisern im Zuge des 6-streifigen Ausbaus der A 45

Der 6-streifige Ausbau der A 45 in Verbindung mit einem unzureichenden Bauwerkszustand für die zukünftigen Verkehrsbelastungen machte den Ersatzneubau der Talbrücke Eisern erforderlich. Das Bauwerk überführt die A 45 in ca. 50 m Höhe über einen tiefen Taleinschnitt sowie die L 909. Aus der Variantenuntersuchung der Vorplanung ergab sich die Vorzugsvariante als einzelliger Spannbetonhohlkasten in Mischbauweise mit Herstellverfahren auf Vorschubgerüst. 

Das Bauwerk wurde verlängert, um die Widerlager tief auf Bohrpfählen hinter den Bestandswiderlagern im Damm zu gründen, und hat eine Gesamtlänge von 340 m mit Einzelstützweiten von 38 / 2 x 50 / 3 x 53 / 43 m. Die Planung umfasste neben dem Ersatzneubau auch die Mittellängsverbauten zur Herstellung der Widerlager und die Spritzbetonvernagelungen im Steilhang für die Pfeilerbaugruben einschließlich der hierfür erforderlichen Zuwegung und Baulogistik. Die Variantenuntersuchung im Rahmen der Vorplanung für den Abbruch ergab als wirtschaftlichste und schnellste Verfahrensweise das Sprengen durch Querkippen, das für beide Richtungsfahrbahnen sicher durchgeführt werden konnte.

ehs-punkt

Bauherr
Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung
Südwestfalen 

Leistungen Ersatzneubau und Abbruch:
Objektplanung,
Tragwerksplanung

Die Leistungen wurden in
Ingenieurgemeinschaft mit
Thomas & Bökamp erbracht.

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Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
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Sanierung des Engelbergbasistunnels

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Hallertorbrücke Nürnberg

Hallertorbrücke Nürnberg

Grundhafte Instandsetzung eines denkmalgeschützten Bauwerks

Die Hallertorbrücke überspannt die Pegnitz im Stadtzentrum von Nürnberg. Heute besteht die Brücke aus insgesamt vier zu unterschiedlichen Zeitpunkten errichteten Brückenkonstruktionen. Das älteste Teilbauwerk wurde bereits 1697 als zweibogige Sandsteingewölbebrücke errichtet. Die späteren Anbauten aus Stahlbeton griffen die Bogenform auf.

Aufgrund von Undichtigkeiten der Fugen zwischen den einzelnen Teilbauwerken kam es im Laufe der Jahre zu massiven Feuchtigkeitsschäden im Inneren der Brücke. Als Lösung wurde eine zusätzliche durchlaufende Fahrbahnplatte oberhalb der bestehenden Konstruktion, quasi als Überdachung angeordnet. Die Platte hat zusätzlich eine lastverteilende Wirkung und stellt sicher, dass auch künftig die Lasten aus Individual- und Straßenbahnverkehr schadlos abgetragen werden können.

Im Zuge der Baumaßnahme wurden umfangreiche Instandsetzungen und Verstärkungen der Brücke vorgenommen sowie eine zusätzliche Fußgängerunterführung im Widerlagerbereich der Brücke realisiert. Als Generalplaner hat EHS sämtliche Leistungen der Grundlagenermittlung, der Objekt-, Verkehrs- und Tragwerksplanung sowie der Bauoberleitung und Bauüberwachung übernommen.

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Bauherr

SÖR-Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg

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Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

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Sanierung des Engelbergbasistunnels

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Lärmschutztunnel Hamburg Altona

Lärmschutztunnel Hamburg Altona

Tunnel im Zuge der 8-streifigen Erweiterung der A 7

Der 2,23 km lange Lärmschutztunnel Altona unmittelbar hinter dem Elbtunnel quert vier innerstädtische Straßen sowie eine S-Bahnlinie der DB. Zur weitgehenden Entflechtung des innerstädtisch querenden Verkehrs von der Linienbaustelle wurden der Bauablauf und die Baulogistik der Gesamtmaßnahme neu geplant, so dass die Kreuzungsbauwerke vorgezogen hergestellt werden und der Verkehr vor der eigentlichen Linienbaustelle wieder ungestört über die Kreuzungsbauwerke fließen kann.

Die Kreuzungsbauwerke wurden zur Minimierung der Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A 7 in Schnellbauweise mit Spannbetonfertigteilen geplant. Für die Bestandsbrücken – mehrzellige längs- und quer vorgespannte Spannbetonhohlkästen –  wurde eine ZiE für die Querspanngliedsicherung erwirkt, da die Quervorspannung nach dem Teilabbruch für die im 1. BA unter Verkehr bleibenden Teilbauwerke noch erforderlich ist. Eine weitere ZiE war für die KPP im Bereich des geschlossenen Tunnelquerschnitts mit drückendem Grundwasser erforderlich.

Die DB-Brücke wurde für die Herstellung der neuen Tunnelmittelwand, auf der im Endzustand die Bestandsbrücke gelagert wird, auf zwei Stahlrahmenkonstruktionen umgelagert, um Baufreiheit für die Herstellung der Mittelwand zu erreichen. Die Auslagerung der Tiefgründungen beidseits der Bahnbrücke sowohl für Abfangkonstruktion als auch Endzustand, die Schiefwinkligkeit der Bahnquerung, die Erlangung einer UiG und ZiE für die Umlagerung sowie für die Änderung des Lagerungssystems im Endzustand bildeten die komplexen Randbedingungen für das Bauen eines zweizelligen Tunnels unter einer Bestandsbahnbrücke.

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Bauherr

DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH

Leistungen
Planung Kreuzungsbauwerke und Mustertunnelblöcke, Querspanngliedsicherung Bestand, ZiE, BIM

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Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
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Hennebergbrücke Braunschweig

Fuß- und Radwegbrücken im Bürgerpark Braunschweig

„Leise Brücken“ für die denkmalgeschützte Parkanlage

Der denkmalgeschützte Bürgerpark Braunschweig wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach Plänen des Gartenarchitekten Friedrich Kreiß als öffentliche Parkanlage angelegt. Das Bild des Parks wird durch mehrere künstlich angelegte Teiche, große Wiesenflächen und Gehölzpartien mit zum Teil fremdländischen Arten geprägt. Weitgeschwungene landschaftlich angelegte Wege führen durch den Park, dessen Gelände zum Teil künstlich modelliert worden ist. Der Flusslauf der Oker ist ebenfalls Teil der Anlage, wobei mehrere Brücken die durch die Oker getrennten Parkteile miteinander verbinden. 

Aufgrund starker Schäden mussten die bestehenden ursprünglich vorhandenen Holzbrücken im Zuge der Rad- und Fußwege „Hennebergweg“ und „Hoheworthweg“ ersetzt werden. Mit Rücksicht auf das denkmalgeschützte Parkumfeld sollte der Ersatzneubau nicht dominant, sondern zurückhaltend wirken. Gemäß dieser Vorgabe wurde von EHS eine einfeldrige Stahlkonstruktion entworfen, die sich durch ihre integrale Bauweise sehr schlank gestalten ließ. Die zuerst realisierte Hennebergbrücke wurde aufgrund ihrer Ästhetik im Gesamtentwurf und den Details für den Deutschen Brückenbaupreis 2018 nominiert. Hier eine Stimme aus der Jury:

»Es gibt nur wenig Fälle, wo man Ingenieuren beim Brückenentwurf zugestehen kann, dass sie alles richtig gemacht haben. Konsequente Gestaltung, perfekte Dimensionierung und hervorragende Ästhetik, so eine Brücke haben wir hier.«

Prof. Dr.-Ing. Manfred Curbach

ehs-punkt

Bauherr
Stadt Braunschweig

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Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

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Damaschkebrücke Kassel

Damaschkebrücke Kassel

Generalplanung für den Ersatzneubau

Die neue Damaschkebrücke überspannt mit 125 Metern Länge die Fulda in Kassel und übernimmt eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen Messehallen und Naherholungsgebiet Buga auf der östlichen Seite und dem westlichen Stadtgebiet. Sie ersetzt die Spannbetonhohlkastenbrücke aus dem Jahr 1962, die auf elf Tonnen beschränkt und ohne Rad- und Fußweg weder den Tragfähigkeits- noch den Verkehrsanforderungen gerecht wurde. 

Als dritte innerstädtische Straßenbrücke auch für Schwertransporte ist das in Parallellage erstellte Ersatzbauwerk zukunftsweisend bereits für eine spätere Nutzung durch die Straßenbahn ausgelegt und erhält neben breiten Rad- und Fußwegen Balkone und Bastionen zum Verweilen. Das schlanke Verbundtragwerk aus drei dichtgeschweißten Hohlkästen, die semiintegral je Kämpfer von 3 x 3 flach geneigten Baumstützen aus Stahlrohren getragen werden, fügt sich mit hoher Transparenz in die vom Wassersport geprägte Flusslandschaft ein. 

Die Belange des Natur- und Hochwasserschutzes wurden in der Planfeststellung umfassend berücksichtigt. Die flachen Neigungen der fluss- und landseitigen Rohrstützen machten nach genauer Analyse im statischen Bauprozessmodell die Ausbildung von Gelenken am Kopf- und Fußpunkt der Stützen erforderlich, die erst nach Herstellung der Verbundplatte und dem Absenken der Hilfsjoche zu biegesteifen Knoten ergänzt wurden. Die Gesamtplanungsleistungen umfassten auch die Bauoberleitung, Bauüberwachung sowie die Fertigungsüberwachung im Werk und auf der Baustelle.

Die Verkehrsanlage mit Kreisverkehrsplatz hat BUNG Dresden geplant.

ehs-punkt

Bauherr

Straßenverkehrs- und Tiefbauamt Stadt Kassel

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Getreidesilo Neuss

Planung eines Getreidesilos

Höchstes Gebäude der Stadt Neuss am Rhein in Gleitbauweise errichtet

Auf dem Betriebsgelände der Plangemühle in Neuss am Rhein wurde ein neues Getreidesilo gebaut. Mit einer Höhe von 80 m ist es nunmehr das höchste Gebäude der Stadt. 

Errichtet wurde das Silo in Gleitbauweise. Bei dieser Bauweise wird die Schalung kontinuierlich nach oben geschoben und der Beton durchgehend im 24-Stunden-Betrieb eingebracht. Diese Bauweise bietet große Kosten- und Zeitvorteile, stellt aber auch hohe Ansprüche an die Planung und den Baubetrieb. EHS übernahm in diesem Projekt die Planung und die Beratung des Bauherrn in bautechnologischer Hinsicht.

ehs-punkt

Bauherr

Plange GmbH

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