Flutmuldenbrücke Ems

Brücke über die Vorflut der Ems

Entwurfsplanung des Ersatzneubaus mit BIM-Methodik

Die neue Brücke über die Flutmulde der Ems im Zuge der L 52 ersetzt das vormalige Bauwerk aus dem Jahr 1964, bei dem Spannstahl mit Spannungsrisskorrosionsgefahr festgestellt wurde. Das über 300 m lange Bauwerk befindet sich im Bereich der Emsauen mit FFH-Gebieten, darunter Natur- und Landschaftsschutzgebiete sowie einem europäischen Vogelschutzgebiet. 

Die neue Spannbetonbrücke wurde in Parallellage zum bestehenden Bauwerk als Spannbetonbrücke mit Vorschubrüstung hergestellt. Bei der Planung des Bauwerks wurde bei EHS erstmals die BIM-Methodik angewendet, u. a. auch zur „virtuellen Begehung“ des Bauwerks und zur Auswahl der Pfeiler der Pfeilergeometrien mit besonderem Gestaltungsanspruch.

ehs-punkt

Bauherr

NLStbV –
Niedersächsische
Landesbehörde für
Straßenbau und Verkehr

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Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
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Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir freuen uns alle auf eine besinnliche Weihnachtszeit. Wir blicken auch zurück und erinnern uns an gemeinsame Erlebnisse.
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Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
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Jagstbrücke Herbolzheim

Jagstbrücke Herbolzheim – Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke

Jagstbrücke Herbolzheim – Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke

Paralleler Brückenneubau zur Entlastung einer historischen Straßenbrücke

Die Jagstbrücke Herbolzheim wurde als eigenständige Fuß- und Radwegverbindung parallel zur bestehenden historischen Straßenbogenbrücke errichtet. Grund hierfür war die Unmöglichkeit, die denkmalgeschützte Bestandsbrücke baulich zu verbreitern und sicherheitsgerecht anzupassen. 

Mit dem Neubau konnte die nutzbare Breite für Fußgänger und Radfahrer deutlich erhöht werden, wodurch insbesondere die Verkehrssicherheit im Mischverkehr entscheidend verbessert wurde. Die architektonische Gestaltung nimmt bewusst Bezug auf die bestehende Brücke, indem Pfeilerstellungen und bogenförmige Elemente in zeitgemäßer Form aufgegriffen werden. Markante Kelchstützen bilden dabei das zentrale gestalterische Merkmal. 

Im Zuge der Gründungsplanung wurden zusätzlich historische Gründungskämpfer gesichert und durch Spundwandkästen ertüchtigt. Neben den technischen Aspekten wurden Umwelt- und Naturschutz sowie Hochwasserschutzkonzepte berücksichtigt. Durch die gewählte robuste Stahlbetonkonstruktion ist eine hohe Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit gewährleistet. Die Brücke schließt verkehrlich die Untergriesheimer Straße an den Bahnhof Herbolzheim (Jagst) und den Kocher-Jagst-Radweg an.

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Bauherr
Stadt Neudenau

Leistungen
EHS begleitete als Generalplaner, inklusive der Bauoberleitung und Bauüberwachung die Baumaßnahmen.

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Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
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Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
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Talbrücke Angerbach

Talbrücke Angerbach

Entwurf, Genehmigungsstatik und Ausschreibung für eine weitgespannte semiintegrale Verbundbrücke

Im Neubauabschnitt der A 44 zwischen Ratingen und Velbert quert die Angerbachtalbrücke das tief eingeschnittene Tal des Angerbachs mit einer Bahnlinie sowie einer Verbindungsstraße. Die semiintegrale, fünffeldrige Stahlverbundhohlkastenbrücke hat eine Gesamtlänge von 384 Metern und eine maximale Einzelstützweite von 86 Metern . 

Der Überbau ist über V-förmige auf den Pfeilerschaft mit Spanngliedern gespannte Pfeilerköpfe mit den Stahlbetonpfeilern verbunden. Der Stahlquerschnitt wurde im Taktschieben eingeschoben. Die umweltfachlichen Anforderungen aus der Planfeststellung führten auf Grund von Tabuzonen und einem eingeschränkten Baufeld zu erhöhten Anforderungen an die Baulogistikplanung. 

Die Planung umfasste ergänzend u. a. Hangsicherungsmaßnahmen, Verbauten im beschränkten Baufeld, Standsicherheitsuntersuchungen für die wassertechnischen Beckenanlagen, ein Baulogistikkonzept für die Zugänglichkeit im Steilhang sowie Spritzschutzwände auf der Brücke.

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Bauherr
DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH

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Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
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Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
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Burg Hohenzollern

Burg Hohenzollern – Instandsetzung Bastionsmauer und Neubau Aufzug

Burg Hohenzollern – Instandsetzung Bastionsmauer und Neubau Aufzug

Sanierung des Festungskranzes mit barrierearmer Erschließungslösung

Die Burg Hohenzollern zählt zu den bedeutendsten kulturhistorischen Bauwerken Baden-Württembergs und wird jährlich Ziel von über 300.000 Besuchern. Aufgrund von Alterung, Witterungseinflüssen und konstruktiven Schäden wurde der Festungskranz mit seiner Bastionsmauer seit 2019 abschnittsweise instand gesetzt. Im Zuge der Sanierung wurden Mauerschäden behoben und die Erdbebensicherheit der Gesamtanlage durch Erdnägel und ergänzende Sicherungsmaßnahmen deutlich verbessert. Die Arbeiten erfolgten unter denkmalpflegerischen Anforderungen und in enger Abstimmung mit Fachbehörden und Fördermittelgebern.

Parallel entstand ein freistehender Aufzugsanbau mit Sockelbauwerk im Bereich der Schnarrwachtbastei, der zunächst als Lastenaufzug diente und anschließend zum Personenaufzug umgebaut wurde. Dadurch konnte die barrierearme Erschließung der oberen Ebenen der Burg deutlich verbessert werden. Die Anbindung an das Festungsterrain erfolgte über einen Stahlbetonsteg, dessen Gestaltung sich sensibel in die historische Umgebung einfügte. Die Kombination aus Erhalt der historischen Substanz und zeitgemäßer Barriereverbesserung steigerte langfristig den Besucherkomfort und die Betriebssicherheit.

Die Maßnahme wird in mehreren Bauabschnitten mit einem Gesamtvolumen von rund 17 Millionen Euro umgesetzt. Die Arbeiten wurden auf Grund von Finanzierungsproblemen 2023 eingestellt. Die bis dahin entstandenen ertüchtigten Mauerwerksabschnitte sowie die tragenden Bauteile des Aufzuganbaus und des Sockels berücksichtigten die hohen Anforderungen des exponierten Standorts. 

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Bauherr
Burg Hohenzollern GbR

Leistungen
EHS begleitete als Generalplaner, inklusive der Bauoberleitung und Bauüberwachung die Baumaßnahmen zwischen 2018 und 2023 im laufenden Betrieb mit komplexer Baustellenlogistik.

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Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
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Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
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Talbrücke Eisern

Talbruecke Eisern - Baustelle

A 45 Talbrücke Eisern

Ersatzneubau der Talbrücke Eisern im Zuge des 6-streifigen Ausbaus der A 45

Der 6-streifige Ausbau der A 45 in Verbindung mit einem unzureichenden Bauwerkszustand für die zukünftigen Verkehrsbelastungen machte den Ersatzneubau der Talbrücke Eisern erforderlich. Das Bauwerk überführt die A 45 in ca. 50 m Höhe über einen tiefen Taleinschnitt sowie die L 909. Aus der Variantenuntersuchung der Vorplanung ergab sich die Vorzugsvariante als einzelliger Spannbetonhohlkasten in Mischbauweise mit Herstellverfahren auf Vorschubgerüst. 

Das Bauwerk wurde verlängert, um die Widerlager tief auf Bohrpfählen hinter den Bestandswiderlagern im Damm zu gründen, und hat eine Gesamtlänge von 340 m mit Einzelstützweiten von 38 / 2 x 50 / 3 x 53 / 43 m. Die Planung umfasste neben dem Ersatzneubau auch die Mittellängsverbauten zur Herstellung der Widerlager und die Spritzbetonvernagelungen im Steilhang für die Pfeilerbaugruben einschließlich der hierfür erforderlichen Zuwegung und Baulogistik. Die Variantenuntersuchung im Rahmen der Vorplanung für den Abbruch ergab als wirtschaftlichste und schnellste Verfahrensweise das Sprengen durch Querkippen, das für beide Richtungsfahrbahnen sicher durchgeführt werden konnte.

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Bauherr
Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung
Südwestfalen 

Leistungen Ersatzneubau und Abbruch:
Objektplanung,
Tragwerksplanung

Die Leistungen wurden in
Ingenieurgemeinschaft mit
Thomas & Bökamp erbracht.

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Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
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Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
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Lärmschutztunnel Hamburg Altona

Lärmschutztunnel Hamburg Altona

Tunnel im Zuge der 8-streifigen Erweiterung der A 7

Der 2,23 km lange Lärmschutztunnel Altona unmittelbar hinter dem Elbtunnel quert vier innerstädtische Straßen sowie eine S-Bahnlinie der DB. Zur weitgehenden Entflechtung des innerstädtisch querenden Verkehrs von der Linienbaustelle wurden der Bauablauf und die Baulogistik der Gesamtmaßnahme neu geplant, so dass die Kreuzungsbauwerke vorgezogen hergestellt werden und der Verkehr vor der eigentlichen Linienbaustelle wieder ungestört über die Kreuzungsbauwerke fließen kann.

Die Kreuzungsbauwerke wurden zur Minimierung der Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A 7 in Schnellbauweise mit Spannbetonfertigteilen geplant. Für die Bestandsbrücken – mehrzellige längs- und quer vorgespannte Spannbetonhohlkästen –  wurde eine ZiE für die Querspanngliedsicherung erwirkt, da die Quervorspannung nach dem Teilabbruch für die im 1. BA unter Verkehr bleibenden Teilbauwerke noch erforderlich ist. Eine weitere ZiE war für die KPP im Bereich des geschlossenen Tunnelquerschnitts mit drückendem Grundwasser erforderlich.

Die DB-Brücke wurde für die Herstellung der neuen Tunnelmittelwand, auf der im Endzustand die Bestandsbrücke gelagert wird, auf zwei Stahlrahmenkonstruktionen umgelagert, um Baufreiheit für die Herstellung der Mittelwand zu erreichen. Die Auslagerung der Tiefgründungen beidseits der Bahnbrücke sowohl für Abfangkonstruktion als auch Endzustand, die Schiefwinkligkeit der Bahnquerung, die Erlangung einer UiG und ZiE für die Umlagerung sowie für die Änderung des Lagerungssystems im Endzustand bildeten die komplexen Randbedingungen für das Bauen eines zweizelligen Tunnels unter einer Bestandsbahnbrücke.

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Bauherr

DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH

Leistungen
Planung Kreuzungsbauwerke und Mustertunnelblöcke, Querspanngliedsicherung Bestand, ZiE, BIM

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Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
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Sanierung des Engelbergbasistunnels

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Damaschkebrücke Kassel

Damaschkebrücke Kassel

Generalplanung für den Ersatzneubau

Die neue Damaschkebrücke überspannt mit 125 Metern Länge die Fulda in Kassel und übernimmt eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen Messehallen und Naherholungsgebiet Buga auf der östlichen Seite und dem westlichen Stadtgebiet. Sie ersetzt die Spannbetonhohlkastenbrücke aus dem Jahr 1962, die auf elf Tonnen beschränkt und ohne Rad- und Fußweg weder den Tragfähigkeits- noch den Verkehrsanforderungen gerecht wurde. 

Als dritte innerstädtische Straßenbrücke auch für Schwertransporte ist das in Parallellage erstellte Ersatzbauwerk zukunftsweisend bereits für eine spätere Nutzung durch die Straßenbahn ausgelegt und erhält neben breiten Rad- und Fußwegen Balkone und Bastionen zum Verweilen. Das schlanke Verbundtragwerk aus drei dichtgeschweißten Hohlkästen, die semiintegral je Kämpfer von 3 x 3 flach geneigten Baumstützen aus Stahlrohren getragen werden, fügt sich mit hoher Transparenz in die vom Wassersport geprägte Flusslandschaft ein. 

Die Belange des Natur- und Hochwasserschutzes wurden in der Planfeststellung umfassend berücksichtigt. Die flachen Neigungen der fluss- und landseitigen Rohrstützen machten nach genauer Analyse im statischen Bauprozessmodell die Ausbildung von Gelenken am Kopf- und Fußpunkt der Stützen erforderlich, die erst nach Herstellung der Verbundplatte und dem Absenken der Hilfsjoche zu biegesteifen Knoten ergänzt wurden. Die Gesamtplanungsleistungen umfassten auch die Bauoberleitung, Bauüberwachung sowie die Fertigungsüberwachung im Werk und auf der Baustelle.

Die Verkehrsanlage mit Kreisverkehrsplatz hat BUNG Dresden geplant.

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Bauherr

Straßenverkehrs- und Tiefbauamt Stadt Kassel

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Evangelische Bank Kassel

Evangelische Bank Kassel

Erweiterung und Sanierung von zwei Bürogebäuden mit Konferenzzentrum

Das Bauvorhaben umfasst zwei bestehende Gebäude: ein denkmalgeschütztes Bürogebäude am Ständeplatz sowie das bestehende Bankgebäude mit zugehörigen Parkgaragen an der Seidlerstraße. Das Bankgebäude wird  baulich auf beiden Seiten mit bis zu sieben Geschossen ergänzt. Die beiden Gebäudeteile wurden durch eine neue Eingangshalle miteinander verbunden. Dieser Verbindungsbau ist durch eine tragende Sichtbetonstruktur sowie eine transparente Glasfassade geprägt und bildet das architektonische Bindeglied zwischen Alt- und Neubau.

Das Gebäude am Ständeplatz umfasst Erd- und Kellergeschoss, fünf Obergeschosse und ein Staffelgeschoss. Der Gebäudeteil Seidlerstraße umfasst drei Untergeschosse, im wesentlichen mit Garagennutzung, das Erdgschoss und vier Obergeschosse zur Büronutzung sowie ein Konferenzzentrum im vierten und fünften Obergeschoss.

Die Gesamtabmessungen des zusammenhängenden Baukörpers betragen 96 Meter in der Länge und 32 Meter in der Breite. Die neu errichteten Gebäudeteile verfügen über eine Bruttogrundfläche von rund 5.000 Quadratmetern bei einer maximalen Gebäudehöhe von 26 Metern.

Das ehemalige Bankgebäude wurde in Teilen zurückgebaut. Der verbleibende Stahlbetonskelettbau wurde freigelegt, statisch gesichert und umfassend saniert sowie baulich ergänzt. Darüber hinaus erfolgte eine Aufstockung entlang der Garde-du-Corps-Straße.

Das Gebäude am Ständeplatz, ein denkmalgeschützter Bau aus den 1950er Jahren, wurde im Zuge der Maßnahme behutsam umgebaut und über einen neu errichteten Verbindungsbau an das Bürogebäude angeschlossen.

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Bauherr

Evangelische Bank eG
Kassel

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Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
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Umbau Stahlwerk Salzgitter

Umbau eines Stahlwerks im Zuge des SALCOS® -Programms

Objekt- und Tragwerksplanung in allen Leistungsphasen

Im Zuge des SALCOS-Programms (SALCOS® – Salzgitter Low CO2 Steelmaking) vollzieht die Salzgitter AG den Umbau des Stahlwerks der Salzgitter Flachstahl GmbH auf eine CO2-arme und klimafreundliche Stahlproduktion. Hierzu wird bis 2033 ein Investitionsvolumen von mehr als 2,0 Milliarden Euro umgesetzt.

EHS ist mit der Objekt- und Tragwerksplanung verschiedener wichtiger Bauteile der zukünftigen Anlagen beauftragt.  Die Bauteile verteilen sich auf verschiedene Baufelder und umfassen u. a. die Eisenerzanlieferung über eine Eisenbahnbrücke in Stahlbauweise mit integrierten Erzbunkern, das Materialhandling zum Transport und zur Aufbereitung von Rohstoff und Eisenpellets, die DRP-Anlage zur Umwandlung von Eisenerz in direktreduzierte Eisenpellets und die Elektrolyseanlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff. Die Bauteile werden von EHS zudem in der Bauüberwachung begleitet.

Die DRP-Anlage ist ein wichtiger Teil des gesamten Umbaus und beinhaltet die Anlagen zur Umsetzung des sogenannten Direktreduktionsprozesses zur Aufbereitung von Eisenerz, bei dem Eisenerz durch Wasserstoff direkt im festen Zustand zu Eisen reduziert wird.

Im Juli 2024 wurde mit der 30 Stunden dauernden Betonage der Fundamentplatte des ungefähr 140 m hohen Reaktorturms, dem Herzstück der DRP-Anlage, ein wichtiger Schritt zur Übergabe der Fundamentierung an den Anlagenbau vollzogen. Das ca. 1.600 m² große und bis zu 2 m starke Fundament wurde in einem Zuge betoniert. Die Fundamentplatte lagert auf ca. 150 Großbohrpfählen mit bis zu 35 m Länge und Durchmessern zwischen 1,0 und 1,2 m und beinhaltet neben 3.200 m³ Beton auch 1.300 t Bewehrungsstahl. Mit diesen Dimensionen werden nach Fertigstellung der Anlage insgesamt Lasten von 32.000 t allein aus dem Reaktorturm und somit bis zu 8.000 t pro Fußpunkt aufgenommen.

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Bauherr

Salzgitter Flachstahl GmbH

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Talbrücke Innerste

Innerstetalbrücke

Abbruch und Neubau der Brücke über die Innerste im Zuge der A 7 bei Hildesheim

Objekt- und Tragwerksplanung des Ersatzneubaus der Brücke über das Tal der Innerste im Zuge der Bundesautobahn A 7 südlich von Hildesheim. Eine durch EHS durchgeführte Nachrechnung der bestehenden Brücke über die Innerste hat erhebliche Defizite aufgezeigt, die einen Ersatzneubau der Brücke erforderlich machten. Die A 7 ist aktuell südlich von Hildesheim noch zweispurig ausgebaut, jedoch ist eine Erweiterung auf drei Spuren in Planung. Der Ersatzneubau wurde bereits für diesen Autobahnausbau ausgelegt.  In Fahrtrichtung Süden wird zudem die Einfädelungsspur der Anschlussstelle Salzgitter/Derneburg auf die neue Brücke geführt.

Die Innerstetalbrücke ist als dreifeldrige, semiintegrale Spannbetonbrücke konzipiert. Die schlanken Stützen beidseits der Innerste gehen mit Vouten am Kopf in den Überbau über. Der Querschnitt wurde als zweistegige Plattenbalkenkonstruktion entworfen. Neben den Planungen für den Neubau wurden auch die Planungen der Mittellängsverbauten, Spundwandkästen für die Pfeilerbaugruben und die Abbruchplanung durchgeführt. Hierfür kam ein kombiniertes Abbruch- und Traggerüst mit verschiedenen Querverschubzuständen der weitgespannten Rüstträger im Mittelfeld zum Einsatz.

Die Brücke befindet sich im schützenswerten Naturraum der Innerste (EU-Vogelschutzgebiet). Für den Bau über den Fluss mussten entsprechende Bautabuzonen in der Planung berücksichtigt werden.

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Objektplanung
Tragwerksplanung

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Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
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