Evangelische Bank Kassel

Evangelische Bank Kassel

Erweiterung und Sanierung von zwei Bürogebäuden mit Konferenzzentrum

Das Bauvorhaben umfasst zwei bestehende Gebäude: ein denkmalgeschütztes Bürogebäude am Ständeplatz sowie das bestehende Bankgebäude mit zugehörigen Parkgaragen an der Seidlerstraße. Das Bankgebäude wird  baulich auf beiden Seiten mit bis zu sieben Geschossen ergänzt. Die beiden Gebäudeteile wurden durch eine neue Eingangshalle miteinander verbunden. Dieser Verbindungsbau ist durch eine tragende Sichtbetonstruktur sowie eine transparente Glasfassade geprägt und bildet das architektonische Bindeglied zwischen Alt- und Neubau.

Das Gebäude am Ständeplatz umfasst Erd- und Kellergeschoss, fünf Obergeschosse und ein Staffelgeschoss. Der Gebäudeteil Seidlerstraße umfasst drei Untergeschosse, im wesentlichen mit Garagennutzung, das Erdgschoss und vier Obergeschosse zur Büronutzung sowie ein Konferenzzentrum im vierten und fünften Obergeschoss.

Die Gesamtabmessungen des zusammenhängenden Baukörpers betragen 96 Meter in der Länge und 32 Meter in der Breite. Die neu errichteten Gebäudeteile verfügen über eine Bruttogrundfläche von rund 5.000 Quadratmetern bei einer maximalen Gebäudehöhe von 26 Metern.

Das ehemalige Bankgebäude wurde in Teilen zurückgebaut. Der verbleibende Stahlbetonskelettbau wurde freigelegt, statisch gesichert und umfassend saniert sowie baulich ergänzt. Darüber hinaus erfolgte eine Aufstockung entlang der Garde-du-Corps-Straße.

Das Gebäude am Ständeplatz, ein denkmalgeschützter Bau aus den 1950er Jahren, wurde im Zuge der Maßnahme behutsam umgebaut und über einen neu errichteten Verbindungsbau an das Bürogebäude angeschlossen.

ehs-punkt

Bauherr

Evangelische Bank eG
Kassel

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aus dem Projektumfeld

Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
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Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir freuen uns alle auf eine besinnliche Weihnachtszeit. Wir blicken auch zurück und erinnern uns an gemeinsame Erlebnisse.
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Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
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Hallertorbrücke Nürnberg

Hallertorbrücke Nürnberg

Grundhafte Instandsetzung eines denkmalgeschützten Bauwerks

Die Hallertorbrücke überspannt die Pegnitz im Stadtzentrum von Nürnberg. Heute besteht die Brücke aus insgesamt vier zu unterschiedlichen Zeitpunkten errichteten Brückenkonstruktionen. Das älteste Teilbauwerk wurde bereits 1697 als zweibogige Sandsteingewölbebrücke errichtet. Die späteren Anbauten aus Stahlbeton griffen die Bogenform auf.

Aufgrund von Undichtigkeiten der Fugen zwischen den einzelnen Teilbauwerken kam es im Laufe der Jahre zu massiven Feuchtigkeitsschäden im Inneren der Brücke. Als Lösung wurde eine zusätzliche durchlaufende Fahrbahnplatte oberhalb der bestehenden Konstruktion, quasi als Überdachung angeordnet. Die Platte hat zusätzlich eine lastverteilende Wirkung und stellt sicher, dass auch künftig die Lasten aus Individual- und Straßenbahnverkehr schadlos abgetragen werden können.

Im Zuge der Baumaßnahme wurden umfangreiche Instandsetzungen und Verstärkungen der Brücke vorgenommen sowie eine zusätzliche Fußgängerunterführung im Widerlagerbereich der Brücke realisiert. Als Generalplaner hat EHS sämtliche Leistungen der Grundlagenermittlung, der Objekt-, Verkehrs- und Tragwerksplanung sowie der Bauoberleitung und Bauüberwachung übernommen.

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Bauherr

SÖR-Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg

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Sanierung des Engelbergbasistunnels

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Jagstbrücke Herbolzheim

Jagstbrücke Herbolzheim – Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke

Jagstbrücke Herbolzheim – Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke

Paralleler Brückenneubau zur Entlastung einer historischen Straßenbrücke

Die Jagstbrücke Herbolzheim wurde als eigenständige Fuß- und Radwegverbindung parallel zur bestehenden historischen Straßenbogenbrücke errichtet. Grund hierfür war die Unmöglichkeit, die denkmalgeschützte Bestandsbrücke baulich zu verbreitern und sicherheitsgerecht anzupassen. 

Mit dem Neubau konnte die nutzbare Breite für Fußgänger und Radfahrer deutlich erhöht werden, wodurch insbesondere die Verkehrssicherheit im Mischverkehr entscheidend verbessert wurde. Die architektonische Gestaltung nimmt bewusst Bezug auf die bestehende Brücke, indem Pfeilerstellungen und bogenförmige Elemente in zeitgemäßer Form aufgegriffen werden. Markante Kelchstützen bilden dabei das zentrale gestalterische Merkmal. 

Im Zuge der Gründungsplanung wurden zusätzlich historische Gründungskämpfer gesichert und durch Spundwandkästen ertüchtigt. Neben den technischen Aspekten wurden Umwelt- und Naturschutz sowie Hochwasserschutzkonzepte berücksichtigt. Durch die gewählte robuste Stahlbetonkonstruktion ist eine hohe Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit gewährleistet. Die Brücke schließt verkehrlich die Untergriesheimer Straße an den Bahnhof Herbolzheim (Jagst) und den Kocher-Jagst-Radweg an.

ehs-punkt

Bauherr
Stadt Neudenau

Leistungen
EHS begleitete als Generalplaner, inklusive der Bauoberleitung und Bauüberwachung die Baumaßnahmen.

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Burg Hohenzollern

Burg Hohenzollern – Instandsetzung Bastionsmauer und Neubau Aufzug

Burg Hohenzollern – Instandsetzung Bastionsmauer und Neubau Aufzug

Sanierung des Festungskranzes mit barrierearmer Erschließungslösung

Die Burg Hohenzollern zählt zu den bedeutendsten kulturhistorischen Bauwerken Baden-Württembergs und wird jährlich Ziel von über 300.000 Besuchern. Aufgrund von Alterung, Witterungseinflüssen und konstruktiven Schäden wurde der Festungskranz mit seiner Bastionsmauer seit 2019 abschnittsweise instand gesetzt. Im Zuge der Sanierung wurden Mauerschäden behoben und die Erdbebensicherheit der Gesamtanlage durch Erdnägel und ergänzende Sicherungsmaßnahmen deutlich verbessert. Die Arbeiten erfolgten unter denkmalpflegerischen Anforderungen und in enger Abstimmung mit Fachbehörden und Fördermittelgebern.

Parallel entstand ein freistehender Aufzugsanbau mit Sockelbauwerk im Bereich der Schnarrwachtbastei, der zunächst als Lastenaufzug diente und anschließend zum Personenaufzug umgebaut wurde. Dadurch konnte die barrierearme Erschließung der oberen Ebenen der Burg deutlich verbessert werden. Die Anbindung an das Festungsterrain erfolgte über einen Stahlbetonsteg, dessen Gestaltung sich sensibel in die historische Umgebung einfügte. Die Kombination aus Erhalt der historischen Substanz und zeitgemäßer Barriereverbesserung steigerte langfristig den Besucherkomfort und die Betriebssicherheit.

Die Maßnahme wird in mehreren Bauabschnitten mit einem Gesamtvolumen von rund 17 Millionen Euro umgesetzt. Die Arbeiten wurden auf Grund von Finanzierungsproblemen 2023 eingestellt. Die bis dahin entstandenen ertüchtigten Mauerwerksabschnitte sowie die tragenden Bauteile des Aufzuganbaus und des Sockels berücksichtigten die hohen Anforderungen des exponierten Standorts. 

ehs-punkt

Bauherr
Burg Hohenzollern GbR

Leistungen
EHS begleitete als Generalplaner, inklusive der Bauoberleitung und Bauüberwachung die Baumaßnahmen zwischen 2018 und 2023 im laufenden Betrieb mit komplexer Baustellenlogistik.

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