
A 45 Talbrücke Eisern
Ersatzneubau der Talbrücke Eisern im Zuge des 6-streifigen Ausbaus der A 45
Der 6-streifige Ausbau der A 45 in Verbindung mit einem unzureichenden Bauwerkszustand für die zukünftigen Verkehrsbelastungen machte den Ersatzneubau der Talbrücke Eisern erforderlich. Das Bauwerk überführt die A 45 in ca. 50 m Höhe über einen tiefen Taleinschnitt sowie die L 909. Aus der Variantenuntersuchung der Vorplanung ergab sich die Vorzugsvariante als einzelliger Spannbetonhohlkasten in Mischbauweise mit Herstellverfahren auf Vorschubgerüst.
Das Bauwerk wurde verlängert, um die Widerlager tief auf Bohrpfählen hinter den Bestandswiderlagern im Damm zu gründen, und hat eine Gesamtlänge von 340 m mit Einzelstützweiten von 38 / 2 x 50 / 3 x 53 / 43 m. Die Planung umfasste neben dem Ersatzneubau auch die Mittellängsverbauten zur Herstellung der Widerlager und die Spritzbetonvernagelungen im Steilhang für die Pfeilerbaugruben einschließlich der hierfür erforderlichen Zuwegung und Baulogistik. Die Variantenuntersuchung im Rahmen der Vorplanung für den Abbruch ergab als wirtschaftlichste und schnellste Verfahrensweise das Sprengen durch Querkippen, das für beide Richtungsfahrbahnen sicher durchgeführt werden konnte.
Bauherr
Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung
Südwestfalen
Leistungen Ersatzneubau und Abbruch:
Objektplanung,
Tragwerksplanung
Die Leistungen wurden in
Ingenieurgemeinschaft mit
Thomas & Bökamp erbracht.











