Damaschkebrücke Kassel

Damaschkebrücke Kassel

Generalplanung für den Ersatzneubau

Die neue Damaschkebrücke überspannt mit 125 Metern Länge die Fulda in Kassel und übernimmt eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen Messehallen und Naherholungsgebiet Buga auf der östlichen Seite und dem westlichen Stadtgebiet. Sie ersetzt die Spannbetonhohlkastenbrücke aus dem Jahr 1962, die auf elf Tonnen beschränkt und ohne Rad- und Fußweg weder den Tragfähigkeits- noch den Verkehrsanforderungen gerecht wurde. 

Als dritte innerstädtische Straßenbrücke auch für Schwertransporte ist das in Parallellage erstellte Ersatzbauwerk zukunftsweisend bereits für eine spätere Nutzung durch die Straßenbahn ausgelegt und erhält neben breiten Rad- und Fußwegen Balkone und Bastionen zum Verweilen. Das schlanke Verbundtragwerk aus drei dichtgeschweißten Hohlkästen, die semiintegral je Kämpfer von 3 x 3 flach geneigten Baumstützen aus Stahlrohren getragen werden, fügt sich mit hoher Transparenz in die vom Wassersport geprägte Flusslandschaft ein. 

Die Belange des Natur- und Hochwasserschutzes wurden in der Planfeststellung umfassend berücksichtigt. Die flachen Neigungen der fluss- und landseitigen Rohrstützen machten nach genauer Analyse im statischen Bauprozessmodell die Ausbildung von Gelenken am Kopf- und Fußpunkt der Stützen erforderlich, die erst nach Herstellung der Verbundplatte und dem Absenken der Hilfsjoche zu biegesteifen Knoten ergänzt wurden. Die Gesamtplanungsleistungen umfassten auch die Bauoberleitung, Bauüberwachung sowie die Fertigungsüberwachung im Werk und auf der Baustelle.

Die Verkehrsanlage mit Kreisverkehrsplatz hat BUNG Dresden geplant.

ehs-punkt

Bauherr

Straßenverkehrs- und Tiefbauamt Stadt Kassel

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aus dem Projektumfeld

Spatenstich A 59

Ausbau der A 59 bei Duisburg

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder setzte am 4. Mai 2026 gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Bauwesen ein klares Zeichen für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Ruhrgebiet und in ganz Deutschland.
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Rheinbrücke Leverkusen: Verschub des Überbaus

Rheinbrücke Leverkusen: Verschub des Überbaus

Auf der Baustelle Rheinbrücke Leverkusen im Zuge der BAB A1 ist für den Baufortschritt der 2. Richtungsfahrbahn nach Dortmund jetzt ein wichtiger Meilenstein erreicht.
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Emschertalquerung

Bahnbrücke Ost des Emscher Brückenzugs

6-streifiger Ausbau der A 43

Zwischen dem AK Herne und der AS Recklinghausen-Hochlarmark liegt der Brückenzug über den Rhein-Herne-Kanal, die Emscher und die DB Strecke. Diese Bauwerke werden im Zuge des 6-streifigen Ausbaus erneuert. 

EHS hat die Tragwerksplanung beginnend mit dem Entwurf bis zur Ausführung für das Brückenbauwerk „Bahnbrücke Ost“, eine Stahlfachwerkbrücke mit einer Stützweite von 140 Metern und einer Breite von 20,3 Metern sowie für die Mittellängsverbauten erstellt. Die Fachwerkbrücke wurde mit SPMTs eingefahren.

ehs-punkt

Bauherr

Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Westfalen

Leistungen
Tragwerksplanung Bahnbrücke Ost und Mittellängsverbauten 1. Bauabschnitt

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Spatenstich A 59

Ausbau der A 59 bei Duisburg

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder setzte am 4. Mai 2026 gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Bauwesen ein klares Zeichen für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Ruhrgebiet und in ganz Deutschland.
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Rheinbrücke Leverkusen: Verschub des Überbaus

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Auf der Baustelle Rheinbrücke Leverkusen im Zuge der BAB A1 ist für den Baufortschritt der 2. Richtungsfahrbahn nach Dortmund jetzt ein wichtiger Meilenstein erreicht.
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Grand Tower Frankfurt a. M.

Grand Tower Frankfurt a. M.

Neubau eines Wohn- und Geschäftshochhauses

Der Grand Tower, vormals als Tower 2 bezeichnet, wurde im Jahr 2020 im Europaviertel in Frankfurt am Main fertiggestellt. Mit einer Gesamthöhe von rund 180 Metern über Gelände zählt das Gebäude zu den höchsten Wohnhochhäusern Deutschlands. Es umfasst zwei Untergeschosse, ein Erdgeschoss, 47 Obergeschosse sowie vier Technikgeschosse im Bereich des Turmkopfes.

Unmittelbar an das Hochhaus angeschlossen ist ein Parkhaus mit insgesamt zwölf Ebenen, von denen drei unterirdisch angeordnet sind. Beide Baukörper sind einschließlich Bodenplatte konstruktiv miteinander verbunden.

Das Hochhaus wurde in konventioneller Stahlbetonskelettbauweise mit zweiachsig gespannten Decken errichtet. Die Aussteifung erfolgt über den zentralen Gebäudekern sowie über sternförmig im Grundriss angeordnete Wandscheiben, die als Outrigger wirken und eine hohe horizontale Steifigkeit des Gesamtbauwerks gewährleisten.

Die statischen Nachweise der Standsicherheit wurden auf Basis eines räumlichen Gesamtmodells für Hoch- und Parkhaus geführt.

Die Gründung des Hochhauses erfolgt über eine kombinierte Pfahl-Platten-Gründung (KPP), wobei ein Teil der Pfähle eine Länge von über 50 Metern aufweist. Etwa 75 % der vertikalen Lasten aus dem Hochhaus werden über die Pfähle in den Baugrund abgetragen. Der steife Kellerkasten dient der Lastverteilung auf die Gründungsbauteile und ermöglicht eine vergleichsweise geringe Bauteildicke der Bodenplatte.

ehs-punkt

Bauherr

aptus 848 GmbH
Berlin

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Spatenstich A 59

Ausbau der A 59 bei Duisburg

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Rheinbrücke Leverkusen: Verschub des Überbaus

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Eden Tower Frankfurt a. M.

Eden Tower in Frankfurt am Main

Neubau eines Wohnhochhauses

Das Hochhaus umfasst ein breites Spektrum an Wohneinheiten, von kompakten Einzimmerapartments bis hin zu großzügig geschnittenen Fünfzimmerwohnungen. Es wurde in Massivbauweise errichtet und verfügt über zwei Untergeschosse, ein Erdgeschoss, 28 Obergeschosse sowie zwei Technikgeschosse im Bereich des Turmkopfes. Die Gesamthöhe des Gebäudes beträgt rund 98 Meter.

Die Tragstruktur wurde als Stahlbetonskelettbau mit aussteifenden Treppenhaus- und Aufzugskernen sowie punktgestützten Flachdecken konzipiert. Die statischen Nachweise der Standsicherheit wurden auf Basis eines räumlichen Gesamtmodells geführt, das die komplexen Lastpfade und die Interaktion der vertikalen und horizontalen Tragglieder berücksichtigt.

Das Hochhaus ist in eine zweigeschossige Tiefgarage eingebunden, wobei beide Gebäudeteile konstruktiv unabhängig voneinander stehen. Die Gründung des Hochhauses erfolgt über eine kombinierte Pfahl-Platten-Gründung (KPP), die sowohl die vertikalen Lasten sicher in den Baugrund ableitet als auch die auftretenden Setzungsdifferenzen begrenzt.

ehs-punkt

Bauherr

IMMOBEL SA/NV
Brüssel

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Spatenstich A 59

Ausbau der A 59 bei Duisburg

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Rheinbrücke Leverkusen: Verschub des Überbaus

Rheinbrücke Leverkusen: Verschub des Überbaus

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Bürogebäude Kassel

Bürogebäude Kassel

Neubau eines Bürogebäudes mit Gastronomie

Der Neubau umfasst sechs Obergeschosse, das Erdgeschoss sowie ein Untergeschoss. Das Gebäude wurde in Stahlbeton-Skelettbauweise mit den tragenden Treppenhauswänden und Stahlbetonstützen in den Außenwänden geplant. Die Außenwände bestehen aus nichttragenden Holzständerwänden mit einer Holzfassade. Die Stahlbetonstützen sind in diese integriert, so dass keine störenden Stützen in den Büroräumen stehen.

Das Bauvorhaben wird als nachhaltiges Gebäude gemäß DGNB / QNG zertifiziert.

Die Verwendung von Holz in der Gebäudeklasse 5 erforderte eine sorgfältige Planung und eine enge Zusammenarbeit zwischen der Tragwerks- und Brandschutzplanung.

ehs-punkt

Bauherr

EHS Immobilien GmbH
Kassel

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Spatenstich A 59

Ausbau der A 59 bei Duisburg

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Rheinbrücke Leverkusen: Verschub des Überbaus

Rheinbrücke Leverkusen: Verschub des Überbaus

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Grundschule Groß Berkel

Grundschule Groß Berkel

Erweiterungsneubau einer Grundschule in Holz-/Hybridbauweise

Der Erweiterungsneubau der Grundschule ist ein zweigeschossiges Gebäude mit Teilunterkellerung. Das Kellergeschoss sowie die Eingangshalle im Erdgeschoss wurden in Stahlbetonbauweise ausgeführt. Die übrigen Gebäudeteile in Holzbauweise mit Massivholzdecken und Holz-Ständerwänden (hybride Bauweise). Die Deckenspannweiten des Holzbaus betragen bis zu 8,4 m.

Das Dach ist als Satteldach mit Sparren und Pfetten konstruiert und verfügt im Firstbereich über ein durchgehendes Lichtband zur natürlichen Belichtung.

Der Keller wurde als wasserundurchlässige Konstruktion (WU-Bauweise) geplant. Der Neubau ist über Verbindungsbauten mit dem bestehenden Schulgebäude verbunden. Die Bauausführung erfolgte im laufenden Schulbetrieb, sodass der Unterrichtsbetrieb durchgehend gewährleistet werden konnte.

Zur Planungsaufgabe gehört außerdem der Umbau eines eingeschossigen und unmittelbar angrenzenden Nachbargebäudes in massiver Bauweise.

ehs-punkt

Bauherr

Flecken Aerzen

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Umbau Stahlwerk Salzgitter

Umbau eines Stahlwerks im Zuge des SALCOS® -Programms

Objekt- und Tragwerksplanung in allen Leistungsphasen

Im Zuge des SALCOS-Programms (SALCOS® – Salzgitter Low CO2 Steelmaking) vollzieht die Salzgitter AG den Umbau des Stahlwerks der Salzgitter Flachstahl GmbH auf eine CO2-arme und klimafreundliche Stahlproduktion. Hierzu wird bis 2033 ein Investitionsvolumen von mehr als 2,0 Milliarden Euro umgesetzt.

EHS ist mit der Objekt- und Tragwerksplanung verschiedener wichtiger Bauteile der zukünftigen Anlagen beauftragt.  Die Bauteile verteilen sich auf verschiedene Baufelder und umfassen u. a. die Eisenerzanlieferung über eine Eisenbahnbrücke in Stahlbauweise mit integrierten Erzbunkern, das Materialhandling zum Transport und zur Aufbereitung von Rohstoff und Eisenpellets, die DRP-Anlage zur Umwandlung von Eisenerz in direktreduzierte Eisenpellets und die Elektrolyseanlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff. Die Bauteile werden von EHS zudem in der Bauüberwachung begleitet.

Die DRP-Anlage ist ein wichtiger Teil des gesamten Umbaus und beinhaltet die Anlagen zur Umsetzung des sogenannten Direktreduktionsprozesses zur Aufbereitung von Eisenerz, bei dem Eisenerz durch Wasserstoff direkt im festen Zustand zu Eisen reduziert wird.

Im Juli 2024 wurde mit der 30 Stunden dauernden Betonage der Fundamentplatte des ungefähr 140 m hohen Reaktorturms, dem Herzstück der DRP-Anlage, ein wichtiger Schritt zur Übergabe der Fundamentierung an den Anlagenbau vollzogen. Das ca. 1.600 m² große und bis zu 2 m starke Fundament wurde in einem Zuge betoniert. Die Fundamentplatte lagert auf ca. 150 Großbohrpfählen mit bis zu 35 m Länge und Durchmessern zwischen 1,0 und 1,2 m und beinhaltet neben 3.200 m³ Beton auch 1.300 t Bewehrungsstahl. Mit diesen Dimensionen werden nach Fertigstellung der Anlage insgesamt Lasten von 32.000 t allein aus dem Reaktorturm und somit bis zu 8.000 t pro Fußpunkt aufgenommen.

ehs-punkt

Bauherr

Salzgitter Flachstahl GmbH

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