Flutmuldenbrücke Ems

Brücke über die Vorflut der Ems

Entwurfsplanung des Ersatzneubaus mit BIM-Methodik

Die neue Brücke über die Flutmulde der Ems im Zuge der L 52 ersetzt das vormalige Bauwerk aus dem Jahr 1964, bei dem Spannstahl mit Spannungsrisskorrosionsgefahr festgestellt wurde. Das über 300 m lange Bauwerk befindet sich im Bereich der Emsauen mit FFH-Gebieten, darunter Natur- und Landschaftsschutzgebiete sowie einem europäischen Vogelschutzgebiet. 

Die neue Spannbetonbrücke wurde in Parallellage zum bestehenden Bauwerk als Spannbetonbrücke mit Vorschubrüstung hergestellt. Bei der Planung des Bauwerks wurde bei EHS erstmals die BIM-Methodik angewendet, u. a. auch zur „virtuellen Begehung“ des Bauwerks und zur Auswahl der Pfeiler der Pfeilergeometrien mit besonderem Gestaltungsanspruch.

ehs-punkt

Bauherr

NLStbV –
Niedersächsische
Landesbehörde für
Straßenbau und Verkehr

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
» mehr lesen
Logos Spenden EHS

Dank

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir freuen uns alle auf eine besinnliche Weihnachtszeit. Wir blicken auch zurück und erinnern uns an gemeinsame Erlebnisse.
» mehr lesen

Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
» mehr lesen

Jagstbrücke Herbolzheim

Jagstbrücke Herbolzheim – Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke

Jagstbrücke Herbolzheim – Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke

Paralleler Brückenneubau zur Entlastung einer historischen Straßenbrücke

Die Jagstbrücke Herbolzheim wurde als eigenständige Fuß- und Radwegverbindung parallel zur bestehenden historischen Straßenbogenbrücke errichtet. Grund hierfür war die Unmöglichkeit, die denkmalgeschützte Bestandsbrücke baulich zu verbreitern und sicherheitsgerecht anzupassen. 

Mit dem Neubau konnte die nutzbare Breite für Fußgänger und Radfahrer deutlich erhöht werden, wodurch insbesondere die Verkehrssicherheit im Mischverkehr entscheidend verbessert wurde. Die architektonische Gestaltung nimmt bewusst Bezug auf die bestehende Brücke, indem Pfeilerstellungen und bogenförmige Elemente in zeitgemäßer Form aufgegriffen werden. Markante Kelchstützen bilden dabei das zentrale gestalterische Merkmal. 

Im Zuge der Gründungsplanung wurden zusätzlich historische Gründungskämpfer gesichert und durch Spundwandkästen ertüchtigt. Neben den technischen Aspekten wurden Umwelt- und Naturschutz sowie Hochwasserschutzkonzepte berücksichtigt. Durch die gewählte robuste Stahlbetonkonstruktion ist eine hohe Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit gewährleistet. Die Brücke schließt verkehrlich die Untergriesheimer Straße an den Bahnhof Herbolzheim (Jagst) und den Kocher-Jagst-Radweg an.

ehs-punkt

Bauherr
Stadt Neudenau

Leistungen
EHS begleitete als Generalplaner, inklusive der Bauoberleitung und Bauüberwachung die Baumaßnahmen.

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
» mehr lesen
Logos Spenden EHS

Dank

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir freuen uns alle auf eine besinnliche Weihnachtszeit. Wir blicken auch zurück und erinnern uns an gemeinsame Erlebnisse.
» mehr lesen

Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
» mehr lesen

Hochmoselbrücke

Hochmoselbruecke EHS

Hochmoselbrücke

Der neue Hochmoselübergang überführt auf einer Länge von 1.700 Metern die vierstreifige B 50 über das tief eingeschnittene Moseltal. Mit einer Höhe von 160 Metern über Grund und Einzelstützweiten bis 209,5 Metern befindet sich die Hochmoselbrücke im Grenzbereich der Brückenbaunormen. Geologisch anspruchsvoll ist die Brücke am Westufer der Mosel in einem rutschgefährdeten Steilhang tief gegründet. 

Die schlanken Pfeiler erfahren neben hohen Windbeanspruchungen auch eine Anregung durch wirbelerregte Querschwingungen, die in der Bauphase maßgebend wurden und über in Windkanalversuchen optimierte Spoiler in Form von Gerüstkuben vermieden werden konnten. Die Planung der hohen Pfeiler erfolgte an einem mit dem Planungsbüro des Überbaus zusammen entwickelten Gesamtmodell, in dem mit nichtlinearen Methoden die Steifigkeiten und die Verteilung der Horizontalkräfte sowie die Effekte aus Theorie II. Ordnung für die Einzelbemessung der Pfeiler ermittelt wurden. 

Im Steilhang waren umfangreiche Baugrubensicherungen zur Stabilisierung zu planen, in denen die Pfeiler mit Pfahllängen von bis zu 50 Metern Länge gegründet wurden.

ehs-punkt

Bauherr

Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz

Planung im Auftrag der Porr GmbH & Co. KGaA Ingenieurbau ZNL Berlin

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
» mehr lesen
Logos Spenden EHS

Dank

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir freuen uns alle auf eine besinnliche Weihnachtszeit. Wir blicken auch zurück und erinnern uns an gemeinsame Erlebnisse.
» mehr lesen

Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
» mehr lesen

Burg Hohenzollern

Burg Hohenzollern – Instandsetzung Bastionsmauer und Neubau Aufzug

Burg Hohenzollern – Instandsetzung Bastionsmauer und Neubau Aufzug

Sanierung des Festungskranzes mit barrierearmer Erschließungslösung

Die Burg Hohenzollern zählt zu den bedeutendsten kulturhistorischen Bauwerken Baden-Württembergs und wird jährlich Ziel von über 300.000 Besuchern. Aufgrund von Alterung, Witterungseinflüssen und konstruktiven Schäden wurde der Festungskranz mit seiner Bastionsmauer seit 2019 abschnittsweise instand gesetzt. Im Zuge der Sanierung wurden Mauerschäden behoben und die Erdbebensicherheit der Gesamtanlage durch Erdnägel und ergänzende Sicherungsmaßnahmen deutlich verbessert. Die Arbeiten erfolgten unter denkmalpflegerischen Anforderungen und in enger Abstimmung mit Fachbehörden und Fördermittelgebern.

Parallel entstand ein freistehender Aufzugsanbau mit Sockelbauwerk im Bereich der Schnarrwachtbastei, der zunächst als Lastenaufzug diente und anschließend zum Personenaufzug umgebaut wurde. Dadurch konnte die barrierearme Erschließung der oberen Ebenen der Burg deutlich verbessert werden. Die Anbindung an das Festungsterrain erfolgte über einen Stahlbetonsteg, dessen Gestaltung sich sensibel in die historische Umgebung einfügte. Die Kombination aus Erhalt der historischen Substanz und zeitgemäßer Barriereverbesserung steigerte langfristig den Besucherkomfort und die Betriebssicherheit.

Die Maßnahme wird in mehreren Bauabschnitten mit einem Gesamtvolumen von rund 17 Millionen Euro umgesetzt. Die Arbeiten wurden auf Grund von Finanzierungsproblemen 2023 eingestellt. Die bis dahin entstandenen ertüchtigten Mauerwerksabschnitte sowie die tragenden Bauteile des Aufzuganbaus und des Sockels berücksichtigten die hohen Anforderungen des exponierten Standorts. 

ehs-punkt

Bauherr
Burg Hohenzollern GbR

Leistungen
EHS begleitete als Generalplaner, inklusive der Bauoberleitung und Bauüberwachung die Baumaßnahmen zwischen 2018 und 2023 im laufenden Betrieb mit komplexer Baustellenlogistik.

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
» mehr lesen
Logos Spenden EHS

Dank

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir freuen uns alle auf eine besinnliche Weihnachtszeit. Wir blicken auch zurück und erinnern uns an gemeinsame Erlebnisse.
» mehr lesen

Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
» mehr lesen

Talbrücke Angerbach

Talbrücke Angerbach

Entwurf, Genehmigungsstatik und Ausschreibung für eine weitgespannte semiintegrale Verbundbrücke

Im Neubauabschnitt der A 44 zwischen Ratingen und Velbert quert die Angerbachtalbrücke das tief eingeschnittene Tal des Angerbachs mit einer Bahnlinie sowie einer Verbindungsstraße. Die semiintegrale, fünffeldrige Stahlverbundhohlkastenbrücke hat eine Gesamtlänge von 384 Metern und eine maximale Einzelstützweite von 86 Metern . 

Der Überbau ist über V-förmige auf den Pfeilerschaft mit Spanngliedern gespannte Pfeilerköpfe mit den Stahlbetonpfeilern verbunden. Der Stahlquerschnitt wurde im Taktschieben eingeschoben. Die umweltfachlichen Anforderungen aus der Planfeststellung führten auf Grund von Tabuzonen und einem eingeschränkten Baufeld zu erhöhten Anforderungen an die Baulogistikplanung. 

Die Planung umfasste ergänzend u. a. Hangsicherungsmaßnahmen, Verbauten im beschränkten Baufeld, Standsicherheitsuntersuchungen für die wassertechnischen Beckenanlagen, ein Baulogistikkonzept für die Zugänglichkeit im Steilhang sowie Spritzschutzwände auf der Brücke.

ehs-punkt

Bauherr
DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
» mehr lesen
Logos Spenden EHS

Dank

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir freuen uns alle auf eine besinnliche Weihnachtszeit. Wir blicken auch zurück und erinnern uns an gemeinsame Erlebnisse.
» mehr lesen

Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
» mehr lesen

Lärmschutztunnel Hamburg Altona

Lärmschutztunnel Hamburg Altona

Tunnel im Zuge der 8-streifigen Erweiterung der A 7

Der 2,23 km lange Lärmschutztunnel Altona unmittelbar hinter dem Elbtunnel quert vier innerstädtische Straßen sowie eine S-Bahnlinie der DB. Zur weitgehenden Entflechtung des innerstädtisch querenden Verkehrs von der Linienbaustelle wurden der Bauablauf und die Baulogistik der Gesamtmaßnahme neu geplant, so dass die Kreuzungsbauwerke vorgezogen hergestellt werden und der Verkehr vor der eigentlichen Linienbaustelle wieder ungestört über die Kreuzungsbauwerke fließen kann.

Die Kreuzungsbauwerke wurden zur Minimierung der Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A 7 in Schnellbauweise mit Spannbetonfertigteilen geplant. Für die Bestandsbrücken – mehrzellige längs- und quer vorgespannte Spannbetonhohlkästen –  wurde eine ZiE für die Querspanngliedsicherung erwirkt, da die Quervorspannung nach dem Teilabbruch für die im 1. BA unter Verkehr bleibenden Teilbauwerke noch erforderlich ist. Eine weitere ZiE war für die KPP im Bereich des geschlossenen Tunnelquerschnitts mit drückendem Grundwasser erforderlich.

Die DB-Brücke wurde für die Herstellung der neuen Tunnelmittelwand, auf der im Endzustand die Bestandsbrücke gelagert wird, auf zwei Stahlrahmenkonstruktionen umgelagert, um Baufreiheit für die Herstellung der Mittelwand zu erreichen. Die Auslagerung der Tiefgründungen beidseits der Bahnbrücke sowohl für Abfangkonstruktion als auch Endzustand, die Schiefwinkligkeit der Bahnquerung, die Erlangung einer UiG und ZiE für die Umlagerung sowie für die Änderung des Lagerungssystems im Endzustand bildeten die komplexen Randbedingungen für das Bauen eines zweizelligen Tunnels unter einer Bestandsbahnbrücke.

ehs-punkt

Bauherr

DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH

Leistungen
Planung Kreuzungsbauwerke und Mustertunnelblöcke, Querspanngliedsicherung Bestand, ZiE, BIM

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
» mehr lesen
Logos Spenden EHS

Dank

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir freuen uns alle auf eine besinnliche Weihnachtszeit. Wir blicken auch zurück und erinnern uns an gemeinsame Erlebnisse.
» mehr lesen

Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
» mehr lesen

Damaschkebrücke Kassel

Damaschkebrücke Kassel

Generalplanung für den Ersatzneubau

Die neue Damaschkebrücke überspannt mit 125 Metern Länge die Fulda in Kassel und übernimmt eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen Messehallen und Naherholungsgebiet Buga auf der östlichen Seite und dem westlichen Stadtgebiet. Sie ersetzt die Spannbetonhohlkastenbrücke aus dem Jahr 1962, die auf elf Tonnen beschränkt und ohne Rad- und Fußweg weder den Tragfähigkeits- noch den Verkehrsanforderungen gerecht wurde. 

Als dritte innerstädtische Straßenbrücke auch für Schwertransporte ist das in Parallellage erstellte Ersatzbauwerk zukunftsweisend bereits für eine spätere Nutzung durch die Straßenbahn ausgelegt und erhält neben breiten Rad- und Fußwegen Balkone und Bastionen zum Verweilen. Das schlanke Verbundtragwerk aus drei dichtgeschweißten Hohlkästen, die semiintegral je Kämpfer von 3 x 3 flach geneigten Baumstützen aus Stahlrohren getragen werden, fügt sich mit hoher Transparenz in die vom Wassersport geprägte Flusslandschaft ein. 

Die Belange des Natur- und Hochwasserschutzes wurden in der Planfeststellung umfassend berücksichtigt. Die flachen Neigungen der fluss- und landseitigen Rohrstützen machten nach genauer Analyse im statischen Bauprozessmodell die Ausbildung von Gelenken am Kopf- und Fußpunkt der Stützen erforderlich, die erst nach Herstellung der Verbundplatte und dem Absenken der Hilfsjoche zu biegesteifen Knoten ergänzt wurden. Die Gesamtplanungsleistungen umfassten auch die Bauoberleitung, Bauüberwachung sowie die Fertigungsüberwachung im Werk und auf der Baustelle.

Die Verkehrsanlage mit Kreisverkehrsplatz hat BUNG Dresden geplant.

ehs-punkt

Bauherr

Straßenverkehrs- und Tiefbauamt Stadt Kassel

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
» mehr lesen
Logos Spenden EHS

Dank

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir freuen uns alle auf eine besinnliche Weihnachtszeit. Wir blicken auch zurück und erinnern uns an gemeinsame Erlebnisse.
» mehr lesen

Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
» mehr lesen

Emschertalquerung

Bahnbrücke Ost des Emscher Brückenzugs

6-streifiger Ausbau der A 43

Zwischen dem AK Herne und der AS Recklinghausen-Hochlarmark liegt der Brückenzug über den Rhein-Herne-Kanal, die Emscher und die DB Strecke. Diese Bauwerke werden im Zuge des 6-streifigen Ausbaus erneuert. 

EHS hat die Tragwerksplanung beginnend mit dem Entwurf bis zur Ausführung für das Brückenbauwerk „Bahnbrücke Ost“, eine Stahlfachwerkbrücke mit einer Stützweite von 140 Metern und einer Breite von 20,3 Metern sowie für die Mittellängsverbauten erstellt. Die Fachwerkbrücke wurde mit SPMTs eingefahren.

ehs-punkt

Bauherr

Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Westfalen

Leistungen
Tragwerksplanung Bahnbrücke Ost und Mittellängsverbauten 1. Bauabschnitt

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
» mehr lesen
Logos Spenden EHS

Dank

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir freuen uns alle auf eine besinnliche Weihnachtszeit. Wir blicken auch zurück und erinnern uns an gemeinsame Erlebnisse.
» mehr lesen

Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
» mehr lesen

Grand Tower Frankfurt a. M.

Grand Tower Frankfurt a. M.

Neubau eines Wohn- und Geschäftshochhauses

Der Grand Tower, vormals als Tower 2 bezeichnet, wurde im Jahr 2020 im Europaviertel in Frankfurt am Main fertiggestellt. Mit einer Gesamthöhe von rund 180 Metern über Gelände zählt das Gebäude zu den höchsten Wohnhochhäusern Deutschlands. Es umfasst zwei Untergeschosse, ein Erdgeschoss, 47 Obergeschosse sowie vier Technikgeschosse im Bereich des Turmkopfes.

Unmittelbar an das Hochhaus angeschlossen ist ein Parkhaus mit insgesamt zwölf Ebenen, von denen drei unterirdisch angeordnet sind. Beide Baukörper sind einschließlich Bodenplatte konstruktiv miteinander verbunden.

Das Hochhaus wurde in konventioneller Stahlbetonskelettbauweise mit zweiachsig gespannten Decken errichtet. Die Aussteifung erfolgt über den zentralen Gebäudekern sowie über sternförmig im Grundriss angeordnete Wandscheiben, die als Outrigger wirken und eine hohe horizontale Steifigkeit des Gesamtbauwerks gewährleisten.

Die statischen Nachweise der Standsicherheit wurden auf Basis eines räumlichen Gesamtmodells für Hoch- und Parkhaus geführt.

Die Gründung des Hochhauses erfolgt über eine kombinierte Pfahl-Platten-Gründung (KPP), wobei ein Teil der Pfähle eine Länge von über 50 Metern aufweist. Etwa 75 % der vertikalen Lasten aus dem Hochhaus werden über die Pfähle in den Baugrund abgetragen. Der steife Kellerkasten dient der Lastverteilung auf die Gründungsbauteile und ermöglicht eine vergleichsweise geringe Bauteildicke der Bodenplatte.

ehs-punkt

Bauherr

aptus 848 GmbH
Berlin

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
» mehr lesen
Logos Spenden EHS

Dank

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir freuen uns alle auf eine besinnliche Weihnachtszeit. Wir blicken auch zurück und erinnern uns an gemeinsame Erlebnisse.
» mehr lesen

Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
» mehr lesen

Eden Tower Frankfurt a. M.

Eden Tower in Frankfurt am Main

Neubau eines Wohnhochhauses

Das Hochhaus umfasst ein breites Spektrum an Wohneinheiten, von kompakten Einzimmerapartments bis hin zu großzügig geschnittenen Fünfzimmerwohnungen. Es wurde in Massivbauweise errichtet und verfügt über zwei Untergeschosse, ein Erdgeschoss, 28 Obergeschosse sowie zwei Technikgeschosse im Bereich des Turmkopfes. Die Gesamthöhe des Gebäudes beträgt rund 98 Meter.

Die Tragstruktur wurde als Stahlbetonskelettbau mit aussteifenden Treppenhaus- und Aufzugskernen sowie punktgestützten Flachdecken konzipiert. Die statischen Nachweise der Standsicherheit wurden auf Basis eines räumlichen Gesamtmodells geführt, das die komplexen Lastpfade und die Interaktion der vertikalen und horizontalen Tragglieder berücksichtigt.

Das Hochhaus ist in eine zweigeschossige Tiefgarage eingebunden, wobei beide Gebäudeteile konstruktiv unabhängig voneinander stehen. Die Gründung des Hochhauses erfolgt über eine kombinierte Pfahl-Platten-Gründung (KPP), die sowohl die vertikalen Lasten sicher in den Baugrund ableitet als auch die auftretenden Setzungsdifferenzen begrenzt.

ehs-punkt

Bauherr

IMMOBEL SA/NV
Brüssel

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Zwei neue Fuß- und Radbrücken in Ulm

Im Rahmen der Landesgartenschau Ulm 2030 begleitet EHS mehrere Ingenieurbauwerke als Generalplaner und in der örtlichen Bauüberwachung. Bei zwei zentralen Fuß- und Radbrücken konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme beider Brücken ist für Ende Januar 2026 geplant, also 10 Monate nach Beginn der Planungsphase.
» mehr lesen
Logos Spenden EHS

Dank

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir freuen uns alle auf eine besinnliche Weihnachtszeit. Wir blicken auch zurück und erinnern uns an gemeinsame Erlebnisse.
» mehr lesen

Sanierung des Engelbergbasistunnels

Die Sanierungsarbeiten am Engelbergbasistunnel begannen im Herbst 2019. Der Tunnel ist ein zentraler Engpass im regionalen und überregionalen Verkehrsnetz und spielt eine entscheidende Rolle für den Verkehrsfluss.
» mehr lesen